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Frage 11:

Sollte die EU aus der Atomenergie aussteigen?
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Hintergrund

Abstimmung: Rahmenprogramm der Europäischen Atomgemeinschaft für Forschungs- und Ausbildungsmaßnahmen im Nuklearbereich, Änderungsantrag 36 (Annex I, Teil II, Abschnitt 2, Absatz 1), 17. November 2011.

Atomenergie ist neben anderen Energiequellen wie fossilen Brennstoffen (Öl, Gas, Kohle) und erneuerbaren Energien (Solar-, Wind- und Wasserkraft) Teil des Energie-Mixes der EU. Kernkraftwerke generieren ungefähr 30% der in der EU produzierten Elektrizität (wohingegen nur 12,5% durch erneuerbare Energien erzeugt werden). Im Juni 2013 waren 132 Reaktoren in 14 EU-Mitgliedstaaten in Betrieb, vier werden gerade gebaut und mehr als 12 weitere sind in Planung. Nach der Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima haben einige Länder die zentrale Rolle der Atomenergie jedoch in Frage gestellt.

Die EU ist der weltweit größte Energieimporteur. Die Gaskrise im Jahr 2009 hat gezeigt, wie gefährlich die Abhängigkeit von externen Energielieferanten sein kann. Darüber hinaus werden die Vorräte an fossilen Brennstoffen zur Neige gehen. Das wichtigste Ziel für die EU ist daher die Sicherung der Energieversorgung durch die Erschließung neuer Energiequellen, wie zum Beispiel Kernenergie oder erneuerbare Energien.

Die Europäische Kommission hat ein Gesetzespaket vorgelegt, das die strategische Rolle der Nuklearenergie für die Sicherheit, Unabhängigkeit und Diversität der Energieversorgung in der EU betont. Als Antwort darauf brachte eine Fraktion des Europäischen Parlaments einen Änderungsantrag ein, dem zufolge die EU komplett aus der Atomenergie aussteigen und sich zu einem nicht-nuklearen Wirtschaftsraum entwickeln solle.

Pro & Contra

Wie die Katastrophe in Fukushima gezeigt hat, ist Atomenergie immer noch nicht sicher. Es ist daher besser, auf traditionelle und erneuerbare Energiequellen zurückzugreifen.

Für die Lagerung von Atommüll wurde noch keine nachhaltige Lösung gefunden. Zukünftige Generationen werden die Lasten unseres Energiekonsums tragen müssen.

Kernenergie ist teuer und erfordert hohe öffentliche Subventionen.

Die Herstellung von Kernenergie ist mit einem nur geringen CO2-Ausstoß möglich und trägt so zur Bekämpfung des Klimawandels bei.

Atomenergie ist verlässlicher als erneuerbare Energien, da die Herstellung nicht von der Verfügbarkeit von Wind oder Sonne abhängig ist.

Kernenergie ist vergleichsweise günstig und die Ressourcen sind nahezu unbegrenzt.

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