Schließen
Hall of Fame
Medaille Spielername Auszeichnung Punktestand
MeineWahl2014.eu verwendet Cookies, um die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu erhöhen. Sieh dir unsere Cookie-Politik an, um mehr darüber zu erfahren.

JETZT WÄHLST DU

Finde heraus, welche Partei dich am besten vertritt

Frage 12:

Sollten Fischer zum Schutz der Fischbestände weniger Fisch fangen dürfen?
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
Hintergrund

Abstimmung: Gemeinsame Fischereipolitik (GFP Reform), Endabstimmung, 6. Februar 2013.

Die gemeinsame Fischereipolitik (GFP) ist ein Instrument zur Organisation der Fischereiwirtschaft in der EU. Die Mitgliedstaaten arbeiten eng zusammen, um die Nachhaltigkeit der Fischbestände sicherzustellen und die Meeresumwelt zu schützen.

Theoretisch sorgt ein Quotensystem im Rahmen der GFP dafür, dass nur nachhaltige Mengen an Fisch gefangen werden. In der Realität wird jedoch weit mehr Fisch gefangen, als den Fischern durch die Quoten zugestanden wird. Dies führt zu einem Rückgang der Fischbestände.

Um die Nachhaltigkeit der Fischbestände und die Zukunftsfähigkeit der Fischereiwirtschaft zu sichern, erarbeitete die Europäische Kommission Reformvorschläge. Im Zentrum der neuen Regeln steht das Prinzip der ‚nachhaltigen Fischerei', nach dem die zulässigen Gesamtfangmengen so festgelegt werden, dass die Fischbestände auf einem bestimmten Niveau gehalten werden. Die Mitgliedstaaten der EU können keine höheren Quoten festsetzen. Die Fischer dürfen nur die Mengen an Fisch fangen, die sich innerhalb eines Jahres reproduzieren, d.h. sie entnehmen den Fischbeständen den ‘höchstmöglichen Dauerertrag‘.

Darüber hinaus wird es - im Gegensatz zu den aktuellen Regelungen - künftig verboten sein, unerwünschte Fänge ins Meer zurückzuwerfen.

Pro & Contra

Die Fischbestände müssen geschützt werden. Wenn nichts gegen die Überfischung unternommen wird, gibt es bald keine Fische mehr, die gefangen werden könnten.

Wenn die Fischbestände wieder aufgefüllt werden, kann mehr Fisch gefangen werden. So entstehen mehr Arbeitsplätze in der Fischereiwirtschaft.

Das Rückwurfverbot wird verschwenderische Praktiken beenden. Fischer werden unerwünschte Fänge vermeiden, gleichzeitig wird die Innovation in der Fischereiwirtschaft gefördert.

Das für alle Länder gleichermaßen geltende ‚Universalkonzept‘ der EU bezüglich des Rückwurfverbots ist zu streng und vernachlässigt lokale und regionale Faktoren.

Ein Einschreiten der EU führt zum Verlust von Arbeitsplätzen auf lokaler Ebene und zu einer Verkleinerung der europäischen Fischereiflotte.

Die Fischereiwirtschaft setzt sich ohnehin bereits aktiv für die Verringerung von Rückwürfen ein, sodass ein EU-weites Rückwurfverbot nicht nötig ist.

Wie haben die MdEPs gewählt?
MdEPs Wahl
Finde heraus, wie andere User gewählt haben