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Frage 13:

Sollten die Kosten für wirtschaftliche Aktivitäten mit hohem CO2-Ausstoß erhöht werden?
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Hintergrund

Abstimmung: Zeitlicher Ablauf von Versteigerungen von Treibhausgasemissionszertifikaten, geänderter Vorschlag, 3. Juli 2013.

 

Um gegen den Klimawandel vorzugehen, muss die EU ihre Treibhausgasemissionen reduzieren.

 

Das EU-Emissionshandelssystem (ETS – Emission Trading Scheme) wurde 2005 eingeführt und ist  heute der weltweit größte CO2-Markt. Ziel ist es, den CO2-Ausstoß in der Industrie kostengünstig zu reduzieren. Dazu wurde für den Ausstoß von Treibhausgasen über eine bestimmte Zeitperiode eine Obergrenze festgelegt. Firmen können Gutschriften erwerben, die von den EU-Mitgliedstaaten versteigert werden. Eine Gutschrift entspricht dabei einer Tonne CO2-Emissionen.    

 

Unternehmen, die in CO2-arme Technologien investieren, können ihre ungenutzten Zertifikate auf dem Markt verkaufen und werden somit belohnt. Firmen, die sich nicht aktiv für die CO2-Reduzierung einsetzen, müssen hingegen extra zahlen. Der Preis für Emissionen muss jedoch hoch sein, denn sonst sind Investitionen in grüne Technologien für Unternehmen nicht attraktiv.

 

Die Wirtschaftskrise hat zu einem Überschuss an Zertifikaten geführt, wodurch der Preis für CO2-Emissionen fiel. Um gegen die aktuellen Ungleichgewichte im Emissionshandelssystem vorzugehen, hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, die Versteigerung einiger Zertifikate aufzuschieben (‚Backloading‘). So wird der CO2-Preis in die Höhe getrieben, was neue Anreize für Investitionen in umweltfreundliche Technologien schafft.

Pro & Contra

Der Vorschlag bringt den CO2-Markt zurück ins Gleichgewicht. Dies ist wichtig, da sonst die Umweltverschmutzung zu- und Innovation abnimmt.

Die EU ist weltweit ein Vorreiter im Kampf gegen den Klimawandel. Der Vorschlag ist ein Modell für den Rest der Welt.

Indem Unternehmen zu Investitionen in grüne Technologien gezwungen werden, wird die EU in diesem Bereich zum Weltmarktführer aufsteigen. Dies wirkt sich positiv auf Wachstum und Beschäftigung aus.

Die EU hat entschieden, den Preis für CO2 durch die Märkte bestimmen zu lassen. Dieser Ansatz sollte weiterverfolgt werden, andernfalls verlieren die Unternehmen ihr Vertrauen in das System.

Die Erhöhung der Produktionskosten inmitten der Wirtschaftskrise hätte verheerende Folgen. Unternehmen würden Insolvenz anmelden und Arbeitsplätze fielen weg.

Die EU steht im Kampf gegen den CO2-Ausstoß zunehmend alleine da und sollte daher erst eigene neue Schritte unternehmen, wenn andere Länder wie die USA, China und Indien ebenfalls handeln.

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